ROBERTO OLZER

Jazz und Klassik: Roberto Olzer, 1971 im norditalienischen Domodossola geboren, studierte Klavier und Orgel, aber auch Komposition und Philosophie.

Der Pianist und Organist gibt Solokonzerte in Italien, der Schweiz, Frankreich und England, spielt ebenso gern in Orchestern, Sextetten, Duetten oder im Trio.

Schon als Kind erhielt Olzer Klavierunterricht, dem bald eine Ausbildung an der Orgel folgte.  Er war Schüler des international anerkannten Maestro Giancarlo Parodi am G.Verdi Konservatorium in Mailand, wo Olzer 1994 sein Diplom für Orgel und in Orgelkomposition erhielt.

Noch während seines Philosophiestudiums, das er 1997 erfolgreich abschloss, fing er an, sich mit Jazz zu beschäftigen, studierte Improvisation bei Ramberto Ciammarughi und anderen bekannten Jazzpianisten wie S. Battaglia und E. Pieranunzi.

Seine Ausbildung schloss er schließlich mit einem Diplom für Klavier und in Alexander-Technik ab.

2002 und 2003 veröffentlichte er bei Splasc(h) seine ersten CD: „Folk Songs“ mit dem Gitarristen F. Spadea und mit einem Sextett „Eveline“ .

In den folgenden Jahren arbeitete er zusammen mit dem Max De Aloe Quartett (mit dem er drei Studioaufnahmen bei Abeat Records veröffentlichte), spielte mit dem Michele Gori Quartett (zwei CD bei Splasc(h) und Dodicilune) trat mit dem Oktett von Roberto Mattei auf, mit dem er eine Hommage an Bill Evans veröffentlichte, sowie mit  der Sängerin Susanne Parigi aus Florenz.

2009 veröffentlichte Olzer seine erste CD als Solopianist: „Esprit de Finesse“ (Dodicilune), die anlässlich des 200. Geburtstags von F. Mendelssohn-Bartholdy entstand. Es folgten „Double Face“ mit dem Rudy Migliardi Quartett und „A Rebours“ dem mit Kontrabassisten Roberto Mattei und mit der Sängerin Elisa Marangon entstand zuletzt „Avorio“ (201editions).

„Standpoint“ nahm Olzer mit JMT (Just Music Trio)auf,  zu dem der russische Kontrabassisten Yuri Goloubev und der italienische Gitarristen Fabrizio Spadea (Caligola.) gehören.  Bei Abeat erscheint demnächst das erste Album des Roberto Olzer Trios  mit Y. Goloubev und dem Schlagzeuger Mauro Beggio.

An Schulen in Verbania, Domodossola und Gallarate gibt Olzer seit vielen Jahren Musikunterricht und begleitet didaktisch  das junge Orchester für Musica Moderna in der Povinz Verbania Cusio Ossola, das dank des Projekts CHIT, einer grenzübergreifenden Initiative mit der Schweiz, entstand.

Olzer arrangierte für Schulen, Musikkapellen, Streichquartetts und für das Blechblasinstrumenten-Orchester an der Mailänder Scala (Hommage an Nino Rota, Xilophonia) und das Sinfonieorchester in Novara (Tango von Astor Piazzolla,  Hommage an Ennio Morricone.)

Er  komponierte „Tetragono“ für Klavier und Klarinette (Editions Bim, Vuaramarens(CH), „Sciccareddu“ und „Monte Rosa“ (Edizioni Wicky, Mailand)sowie „Per Geometrico Destino“ für Soli, Chor und Orchester anlässlich des 100jährigen Bestehens des Sempione Eisenbahntunnels.